Lady Write-a-Lot.
Hinter diesem Namen verbirgt sich dieses Gesicht da drüben, und das wiederum gehört mir. Sabrina Ring. Ich wurde 1994 in einer kleinen Stadt in Brandenburg geboren, lebe aber seit mittlerweile drei Jahren in der Nähe von Hannover, wo ich aktuell eine Ausbildung zur Sozialassistentin absolviere.
Schon seit frühester Kindheit bin ich eine Büchernärrin. Kein Roman in der Schulbibliothek war vor mir sicher, ganz egal, ob es sich nun um TKKG, Gänsehaut oder die Pferdebücher aus dem Ravensburger-Verlag handelte. Ungefähr mit 10 oder 11 geriet ich dann aber in einer kleinen Berliner Buchhandlung an einen Roman, der mein Leseverhalten von Grundauf ändern sollte: Die Magische Flotte von Tamora Pierce. Obwohl ich Band 1 der Reihe nicht kannte, habe ich das Buch verschlungen und auch gleich den Folgeband gekauft. Danach stand für mich fest: Nie mehr etwas anderes als Fantasy! Ich las die Dhana-Bücher, fraß mich durch Wolfgang Hohlbeins Werke und stolperte dann irgendwann auch über den Herrn der Ringe (den ich allerdings todlangweilig fand).
Nach Katja Brandis' Der Prophet des Phönix, dessen Ende mir nicht gefiel, passierte es dann: Ich wollte unbedingt selbst schreiben. Und das tat ich auch. Zuerst noch mit violetter Tinte in linierten Schulheften, später dann auf dem ersten eigenen Computer - im Adlersuchsystem, denn das Zehn-Finger-System sollte ich erst viel später lernen.
Aber Elfjährige eignen sich nicht so gut für epische High Fantasy-Geschichten, und so war mein erster abgeschlossener Roman eine wahre Klischeekiste: Ein bösartiger Todesgott schickt seine noch viel bösartigere Schergin aus, die Welt Elasia mit Feuer und Blut zu überziehen, und nur das junge Mädchen Chira kann sie aufhalten - denn sie ist die Auserwählte, die als Einzige das legendäre Gläserne Schwert finden und führen kann. Natürlich muss sich Chira unzähligen mystischen Monstern entgegenstellen, die sie alle durch ihre mächtige Magie besiegt, und ganz nebenbei findet sie auch die Liebe ihres Lebens.
Wie bescheuert das Ganze war, fiel mir dann auch selbst auf, weswegen ich das mit dem Schreiben erst mal ein Weilchen gelassen habe und mich stattdessen dem Weltenbau widmete. Mit ungefähr vierzehn packte mich dann aber doch wieder die Schreiblust, und ich arbeitete sehr hart daran, besser zu werden. Zu diesem Zwecke meldete ich mich in diversen Fantasy-Foren an, wo ich größtenteils positives, aber zuweilen auch sehr harsches Feedback bekam. Gerade Letzteres nahm ich mir sehr zu Herzen. Allerdings nicht in dem Sinne, dass ich mir heulend schwor, nie wieder zu schreiben. Im Gegenteil: Ich schrieb wie eine Besessene, denn mir war klar, dass man nur durch Übung besser werden kann.
So ging das über Jahre hinweg. Heute stehe ich an einem Punkt, wo ich von mir selbst behaupte, ziemlich gut schreiben zu können. So gut, dass ich mir zutraue, mich an Agenturen und Verlage zu wenden. Da gibt es nur ein kleines Hindernis: Ich habe seit dem ersten grottigen Versuch keinen einzigen Roman mehr beendet.
Das soll sich jetzt ändern. Und wenn ihr wollt, könnt ihr mich auf meinem Weg begleiten.

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